Geht man davon aus, dass aus Nichts auch nichts entstehen kann, so ist man schnell am Ende mit jeglicher Logik über den Anfang von allem. Sei es nun der Stein oder das eigene Sein. Alles ist entstanden. Entstanden aus etwas. Entstanden aber aus was? Aus Nichts und im nächsten Moment war es etwas? Der menschliche Verstand und die Vorstellungskraft findet Grenzen. Die Größe der Sonne, die eigene Geburt, die Tatsache des Universums, alles scheint da zu sein. Doch der Schein, der mag oft trügen. Doch wenn der Schein es ist, der uns unser Sein ermöglicht. Der Schein es ist, der uns hören, schmecken, fühlen lässt. Und dieser Schein oft trügt. Was sind wir dann? Ist es nicht unsere Wahrnehmung die uns erst lebendig macht? Diese Wahrnehmung ist nun aber eingeschränkt. Eingeschränkt durch unsere Sinnesorgane, so wie ein Schwarz-Weiß Bild welches nie Farbe sehen wird. So werden unsere Augen doch nur sehen, was Augen sehen können. Wenn das nun aber nicht alles ist. Wenn unser Verstand so weit denken kann, wie ein Verstand nun mal denken kann, dies aber nicht der Realität entspricht. Ist das Blatt am Baum nur grün, wenn wir es grün sehen? So zieht man schnell Schlüsse. Schlüsse über das sein, über den Schein und vor allem über den Anfang. Jener Anfang der erst dazu führt sich die Frage nach dem Anfang zu stellen.

no time Markus Daul

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